Netzkultur

Freitag, 19. November 2010

Film "The social network" (USA 2010) - Die Anfänge von Facebook / Mark Zuckerberg

Toller Film. 120 Minuten wie im Flug vergangen: "The social network", USA 2010, Regie: David Fincher. Die Anfänge von Facebook und (Mit-)Gründer Mark Zuckerberg. Die offizielle Seite: The Social Network - Official Site - Kinostart: 07.10.2010.

Zurückversetzt in die Zeit vor den öffentlichen Internet-Netzwerken (Film beginnt 2003) lässt sich beim Filmgucken sofort mitempfinden, wie damals alles war. Die eigene persönliche Situation der ersten Jahre des eigenen Netzlebens wird wieder gegenwärtig - und das ist das eigentlich Spannende am Film, glaube ich.

Denn irgendwie werden hier ja auch unsere letzten Jahre hier filmisch verarbeitet. Auch wenn es für jeden von uns andere erste Online-Netzwerke waren. Und wir sind ja auch noch mittendrin! Wie im aktuellen Beitrag auf YouTube gut spürbar vom "Web 2.0 Summit 2010" (im Palace Hotel, San Francisco, CA, November 15-17) (kriege es leider nicht genau passend hier reinbugsiert, alternativ einfach Link unterm Video anklicken):


YouTube: Web 2.0 Summit 2010: Mark Zuckerberg, "A Conversation with Mark Zuckerberg" - via Mark Zuckerberg auf facebook, 18.Nov.2010, 0.13 h (MEZ?).

Super finde ich, dass der Film am Samstag um 23 Uhr in Kiel läuft (im Metro), eine sehr gut passende Uhrzeit für das Thema! :-)

Samstag, 13. November 2010

BarCamp in Hamburg (heute) und in Kiel (vor 3 Monaten)

Hier ganz aktuell ein paar Fotos vom spannenden 4. BarCamp in Hamburg heute in den wunderbaren Räumen und mit super Bewirtung von OTTO und dem "Kochwerk".

In den fantastischen Räumen von OTTO in Hamburg - 4. Hamburger BarCamp 2010

Foto: (c) Marion Y. Engmann

Und hier noch die mixxt-Seite mit Sessions und allem.

Unser 1. BarCamp in Kiel vor genau 3 Monaten (am 13. und 14. August) war mir plötzlich wieder sehr präsent, die Eindrücke vom Sommer, als wir unsere Gäste fürs BarCamp empfangen haben ...

1. BarCamp Kiel 2010 im Wissenschaftszentrum

Foto: (cc) Marion Y. Engmann

Es waren zwei ganz besondere Tage damals, und Kiel hat, wie ich finde, durch das BarCamp - und durch unsere intensive Vorbereitung und Begleitung durch das Orga-Team - sehr viel gewonnen: nämlich endlich eine breite Öffentlichkeit für seine engagierte Internetszene :-)

Im Wiki ist davon noch zu lesen, zum Beispiel auf der Presse-Seite im "Pressespiegel 2010".

Samstagabend saßen wir zum leckeren Abschluss im SoHo (Foto), das uns nämlich mit dem tollen Tweet überrascht hatte: "Allen reg.Teilnehmern des #BarCamp in Kiel #bcki bietet das SOHO einen Rabatt auf alle Speisen i.H. v. 20% (Restaurant + Lieferserv.) Fr+Sa"!

BarCamp Kiel 2010 - Abschlussabend im SoHo

Foto: (c) Marion Y. Engmann

Als wir alle aufbrachen, hatten Frank und ich denselben Weg, den wir statt mit Bus (er) und Rad (ich) lieber schön gemütlich gemeinsam zu Fuß zurücklegen wollten in dieser schönen Sommernacht. Auf dem Rathausplatz saßen wir dann auch noch stundenlang, in Gesellschaft gut gelaunter vorbeiziehender Grüppchen, bis dort um Mitternacht das Licht ausging (das Rathaus wird angestrahlt). Wir hatten uns richtig viel aus unseren Leben im Rückblick erzählt, hatten gemeinsame Bekannte und Freunde ausgemacht und konnten uns nur wundern, dass wir uns nicht längst schon kannten.

Zum Abschied gingen wir davon aus, uns ganz bald beim Nachtreffen des Orga-Teams wiederzusehen - doch es kam anders. Frank ist wenige Wochen später ganz plötzlich verstorben. - Es ist immer noch unfassbar.

Mittwoch, 3. September 2008

Datenschutzzentrum-Sommerakademie 2008 in Kiel

Von überallher (z.B. Basel) waren die schätzungsweise 400 Teilnehmer und 20 Teilnehmerinnen angereist, zur Sommerakademie des ULD (Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein): "Internet 2008 – Alles möglich, nichts privat?"

Alles an Interessierten war da: Datenschutzbeauftragte von kleinen und großen Firmen, Computercracks, UnternehmerInnen, FreiberuflerInnen, Juristen, Juristen, Juristen :-)

Datenschutz-Sommerakademie-2008-Kiel

Und mittags gab's lecker Pizza und klasse Tischmusik :-) (Foto: (c) M.Y.E.) Und aus allen Räumen konnte man immer weit über die Förde aufs Meer gucken :-)

Als Wichtigstes habe ich mitgenommen: Genau ansehen, wo man seine Häkchen machen kann oder nicht, was die eigenen Daten angeht. Und unbedingt AGBs lesen, wenn man irgendwo beitritt (community), sich was runterlädt o.Ä. Oft steht darin, dass 1. die Daten weitergegeben werden dürfen, auch ins Ausland (und was dort damit passiert, weiß kein Mensch), 2. etwas kostenpflichtig ist usw.

Dienstag, 13. Februar 2007

Gero von Randow auf ZEIT-online zum "Leben im Netz"

Endlich einer, der vom "Reichtum des Mediums" spricht, wenn er das Internet als Quelle von Informationen und Angeboten beschreibt.

Das Surfen im Netz bezeichnet er als "eine Kulturtechnik" und das sog. virtuelle Leben im Internet als "nicht weniger wirklich" als die Stimme aus dem Telefon (die kein Mensch mehr als virtuell empfindet). Wie sich neue soziale Beziehungsformen durch das Netz entwickelt haben, sich vom Regionalen zum Globalen erweitern, wie durch die "interaktiven Möglichkeiten" (Web 2.0) Willensbildung stattfindet - all das bringt er im Vergleich mit der Antike auf den Punkt: "Etwas Elementares hat seine zeitgenössische Form gefunden."

Er zeigt auf, wie sich unser Leben (bereits) verändert hat durch das neue Medium: Gero von Randow in seinem Zeit-Artikel vom 18. Januar 2007.

Freitag, 28. Juli 2006

Machen Blogs Bestseller?

Auch in der Buchbranche geht bald nichts mehr ohne Internet - sagt Elmar Krekeler im aktuellen Börsenblatt - und: Die Blogosphäre wird zunehmend zur Brutstätte von Bestsellern.

Dienstag, 18. Juli 2006

Im SPIEGEL: "Ich im Internet - Wie sich die Menschheit online entblößt" - und dazu schon die Kommentare auf flickr

Der neuste Versuch, die Entwicklung im Netz gelungen zu beschreiben, zu erklären und zu kommentieren: im SPIEGEL, Heft 29/2006 von gestern.

Mit einem interessanten Interview über das Phänomen der "alltäglichen Selbstentblößung im Netz" mit dem Kommunikationswissenschaftler (TU Berlin) Norbert Bolz, der sagt, dass ihm "noch keine Strukturbeschreibung eingefallen" ist für das Web - das sog. Web 2.0 (Wikipedia-Link).

Außerdem werden mit (meist bekannten) Ergebnissen vorgestellt: youtube, flickr, myspace, podshow, wikipedia u.a. Bei flickr hat es heute ein User bereits dokumentiert und man tauscht sich gerade per Kommentaren schon mit Island, mit der interviewten Rebekka nämlich, darüber aus :-) (hier mitreden).

Die Live-Begegnung von flickr und SPIEGEL sozusagen, die online-Begegnung mit der im Print-SPIEGEL beleuchteten Netzwelt, in/mit der wir alle schon leben und dessen Bedeutung und Auswirkungen sich erst allmählich erschließen.

Spannend ... und mir immer noch viel zu wenig an Berichten in den Medien über das Leben im Netz.

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