Sonntag, 17. Dezember 2006

Mit Pauken und Trompeten: das W.O. (Weihnachtsoratorium)

Und gleich noch ein großes Konzert, das wir mit unserem Chor gegeben haben: das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach, die Kantaten 1, 2, 3 und 6 - mit historischen instrumenten.

Zusammen mit dem Hamburger Barockorchester und den fantastischen Trompeten von Hannes Rux, Almut Rux und Isa Mohr. - Und Christian Strehk hat malerische Worte der Beschreibung dafür gefunden in den Kieler Nachrichten vom 19.12.06.

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Nach dem Konzert in der Nikolaikirche zu Kiel - (c) M.Y.E.

Dienstag, 28. November 2006

"Ein hochinspirierter Musikabend" (Kieler Nachrichten) - Arvo Pärt "Te Deum" und W.A. Mozart "Requiem" mit dem SanktNikolaiChor Kiel unter Rainer-Michael Munz

Wie hätte wohl Mozart das Te Deum von Arvo Pärt gefallen?

Diese hochkonzentrierten Klänge aus Stimmen und Instrumenten, der Ton des Ison (Windharfe aus Byzanz, elektronisch nachgebildet), der unter allem liegt - und diese unglaubliche Stille in den Generalpausen ... diese hellwache, spürbar gebannte Aufmerksamkeit in der bis hinauf auf die Orgelempore vollbesetzten Nikolaikirche.

Dieses Konzert, Pärt und Mozart, es zu gestalten mit einem so feinen, herrlichen Orchester, mit so großartigen Solisten (Sonja Wolfram, Sopran, und Matthias Klein, Bass, u.a.) war auch für uns Chorsängerinnen und -sänger wieder ein herausragendes Erlebnis - das wir nicht zuletzt unserem Kantor KMD Prof. Rainer-Michael Munz verdanken. Danke, Rainer!

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Einer der beiden riesigen Kronleuchter in der Kieler Nikolaikirche (c) M.Y.E.

Kann man über Musik schreiben? Einen Eindruck des Gehörten vermitteln? - Oliver Stenzel über das Konzert am Sonntag heute in den Kieler Nachrichten.

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Kleine Reise ...

... nach Madrid gefällig? - Viel Spaß! :-) (flickr-Diashow)

Freitag, 25. August 2006

Supergut: Die neue Website "Was Verlage leisten"

Endlich eine umfassende und kompetente Aufklärung für das breite Publikum über das Tun und die Welt der Verlage: "Was Verlage leisten". Hier wird wunderbar in aller Klarheit dargestellt, was eigentlich in Verlagen geschieht, was sie zu einer der kulturschaffenden Säulen in unserer Gesellschaft macht und wie sie wurden, was sie sind.

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Die Website kommt vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V. und informiert zu Stichworten wie "Verlage fördern Kultur und Bildung" oder "Verlage garantieren Qualität", mit Unterpunkten wie zum Beispiel "Wie entsteht ein Buch" und dort "Lektorat".

Sehr schön auch das "Lexikon Verlagskunde", in dem ich gleich mal das Stichwort "Normseite" nachgeschlagen habe. Denn das ist eines der wichtigsten Stichwörter in meinem Berufsalltag - über das im Übrigen immer wieder allenthalben Unklarheit (auch in Verlagen) herrscht. Deshalb ist das Stichwort "Normseite" auf meiner Website ebenfalls zu finden www.netlektorin.de > Fachbegriffe.

Ist es eigentlich so, dass sich Leser und Leserinnen meines Blogs für Infos aus der Verlagsszene, der VerlegerInnenwelt interessieren? Bisher ging ich ja einfach mal davon aus.

Dienstag, 18. Juli 2006

Im SPIEGEL: "Ich im Internet - Wie sich die Menschheit online entblößt" - und dazu schon die Kommentare auf flickr

Der neuste Versuch, die Entwicklung im Netz gelungen zu beschreiben, zu erklären und zu kommentieren: im SPIEGEL, Heft 29/2006 von gestern.

Mit einem interessanten Interview über das Phänomen der "alltäglichen Selbstentblößung im Netz" mit dem Kommunikationswissenschaftler (TU Berlin) Norbert Bolz, der sagt, dass ihm "noch keine Strukturbeschreibung eingefallen" ist für das Web - das sog. Web 2.0 (Wikipedia-Link).

Außerdem werden mit (meist bekannten) Ergebnissen vorgestellt: youtube, flickr, myspace, podshow, wikipedia u.a. Bei flickr hat es heute ein User bereits dokumentiert und man tauscht sich gerade per Kommentaren schon mit Island, mit der interviewten Rebekka nämlich, darüber aus :-) (hier mitreden).

Die Live-Begegnung von flickr und SPIEGEL sozusagen, die online-Begegnung mit der im Print-SPIEGEL beleuchteten Netzwelt, in/mit der wir alle schon leben und dessen Bedeutung und Auswirkungen sich erst allmählich erschließen.

Spannend ... und mir immer noch viel zu wenig an Berichten in den Medien über das Leben im Netz.

Donnerstag, 8. Juni 2006

LiMo in Marbach: Das Literaturarchiv lässt tief blicken

Auf der Schillerhöhe kann man jetzt in die Schätze des Deutschen Literaturarchivs Marbach eintauchen. Das neue Literaturmuseum der Moderne - kurz LiMo - stellt seit Dienstag in den Räumen stilus, fluxus und nexus eine Fülle von Exponaten aus. Darunter unzählige private Details aus dem Leben und Wirken der LiteratInnen. Allein 1300 Ausstellungsstücke wechseln - im Raum fluxus - mehrmals im Jahr. - Und wie es schon ein Cartoon von Stefan Verwey kommen sah ... :-)

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(Foto: Schillerhöhe (c) Marion Y. Engmann)

Montag, 10. April 2006

"Wir spüren sofort die Aura des anderen" - Tom Appleton über das Lesen

Ein Text voller interessanter Denkanstöße von Tom Appleton zum Thema Übersetzen und Schreiben bzw. eigentlich über das Lesen: Stimmen hören (im Online-Magazin Telepolis) oder Die Stimme des Übersetzers (Kurzfassung auf uebersetzerportal.de)

Zur Rezeption von Literatur schreibt er zum Beispiel: "Es reichen manchmal nur zwei, drei Sätze, um zu spüren, mit wem man es zu tun hat." Ja, ganz genau, so kommt es mir auch oft vor. Was für ein interessantes Phänomen, oder?

Mit seiner Beobachtung: "Die Buchstaben, die doch eine Abstraktion, ein trockenes Substrat der gesprochenen Sprache bilden, enthalten so etwas wie eine seelische Fotografie des Autors", beschreibt er etwas, wovon auch ich überzeugt bin und was mich schon oft sehr überrascht hat.

Donnerstag, 6. April 2006

"Was tut und wie arbeitet eigentlich ein Lektor?" - von Christiane Schmidt

Ein wunderbarer Artikel von Christiane Schmidt, Programmleiterin Belletristik, Deutsche Verlagsanstalt, darüber, was Lektorieren ist (im Feuilleton der SÜDDEUTSCHEN vom 18./19.03.2006):
Die Geschichte des Gehilfen. Was tut und wie arbeitet eigentlich ein Lektor?

Ich selbst habe mein Tun einmal mit den folgenden Worten beschrieben:
"Mein Beruf hat viel mit Hingabe zu tun, merke ich immer wieder, Hingabe an die Sprache, die Worte, an jemandes Ausdruck und - allem voran - mit Hingabe an das entstehende Werk, wozu die vertrauensvolle Beziehung zum Autor, der Autorin ebenso gehört wie die Verbundenheit mit den zukünftigen LeserInnen."
(26.10.2004, in der Vorstellungsrunde des WEC im OpenBC)

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