Beruf Lektorin

Dienstag, 10. August 2010

in der taz: Porträt der Lektorin Ulrike Schieder, Rowohlt Verlag

"Hinter der Arbeit am Text verschwinden" - wie treffend dies die Situation unseres Berufsstands beschreibt! :-)

Ein schönes Porträt von Ulrike Schieder, Lektorin für deutschsprachige Literatur im Rowohlt Verlag (11.8.2007).

In Leipzig im Juni 2010

Foto: (c) Marion Y. Engmann

Montag, 29. März 2010

Interessante MV der Schleswig-Holsteinischen Universitäts-Gesellschaft (SHUG)

Das war ja eine äußerst anregende Mitgliederversammlung! Mit einer gelungenen Mischung aus Wissenschaft, Kunst und Kultur hatte die Schleswig-Holsteinische Universitäts-Gesellschaft (SHUG) ins Audimax-Gebäude eingeladen.

Da gab es zum Beispiel den sehr informativen Festvortrag "Das Landesarchiv - Gedächtnis Schleswig-Holsteins" von Prof. Dr. Rainer Hering, dem Leiter des Landesarchivs Schleswig-Holstein in Schleswig.

Der Fakultätenpreis der SHUG für das Jahr 2010 wurde verliehen: Dr. Peter Riedlberger erhielt den diesjährigen Preis für seine ausgezeichnete Dissertation in der Altertumsforschung (über eine Schrift aus dem 6. Jh.). Herzlichen Glückwunsch nochmals!

"Das leise Trio" der Herren (Professoren) Wolfgang Enge, Volkmar Helbig und Hans-Martin Ihme (wurde diesmal vertreten) bot dafür einen unterhaltsamen musikalischen Rahmen, wie man sicher dem Foto auch entnehmen kann ;-)

Das leise Trio - MV der SHUG  Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft (c) Marion Y. Engmann

Foto: (c) Marion Y. Engmann

Nach den netten (in unserer Ecke gut gelaunten ;-) Gesprächen beim Imbiss (Fingerfood vom Feinsten vom Studentenwerk angeboten) ging es noch gemeinsam in die Kunsthalle. Die aktuellen Ausstellungen "SEE history 2010 - art & science" und "Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft" waren genau das Richtige als Abschluss, fand ich. Nämlich ebenfalls hochinteressant!

In "SEE history 2010 - art & science" z.B. haben 13 (oder 14?) Kieler WissenschaftskuratorInnen der verschiedensten Fachgebiete aus dem Kunsthallenbestand diejenigen Werke ausgewählt, die für sie einen Bezug zu ihrer Wissenschaft darstellen. Damit gestalteten sie jeweils einen Raum nach ihren Vorstellungen: Von Astrophysik - tolle gemacht! - über Philosophie - hier kann man u.a. 60 Min. Theodor W. Adorno lauschen - bis Zoologie - mit fast lebendigem Gepard - ist alles vertreten. In jedem Raum hängt darüber hinaus ein kurzer, sehr aufschlussreicher Text des jeweiligen fachwissenschaftlichen "Raumgestalters" zum Thema aus. Sehr lesenswert!

Das war ein wirklich tolles Tagesprogramm für uns Mitglieder der Gesellschaft, vielen Dank den Verantwortlichen :-)

Freitag, 26. März 2010

Equal Pay Day vom BPW Club Kiel e.V.

Unser Kieler Equal Pay Day, der Tag der roten Taschen für Entgeltgerechtigkeit, war schön.

Mit Flashmob vor dem Rathaus ...

BPW Equal Pay Day 2010 in Kiel - Flashmob

... und 3 Kölnern (von DESWOS - wieder was Neues kennengelernt ;), die sich zum Zeichen der Solidarität unsere roten Taschen ans Revers steckten, super! Nochmals danke :-)

Equal Pay Day 2010 in Kiel

Fotos: (c) Marion Y. Engmann

Kleine Diashow gibt's bei Flickr (8 Fotos).

Montag, 24. August 2009

Als Lektorin Geburtshilfe leisten ...

... das kommt auch schon mal vor. :-)

Wir freien Lektorinnen und Lektoren stehen ja nicht selten auch als "Berater der ersten Stunde" zur Seite, sichten, was uns unterbreitet wird, wählen aus und schauen, was wir uns an Möglichkeiten für den jeweiligen Stoff vorstellen können.

Schätze heben - Lektorat Spiegel

Foto: (c) Marion Y. Engmann

Wir sprechen unsere Visionen aus, was wir glauben, was aus einem Text werden kann - auch um den Autor, die Autorin zu motivieren, daran weiterzuarbeiten und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

"Den Weg ins Leben" für ein Werk schon vor sich zu sehen, weil man ihm viele Leserinnen und Leser wünscht und es für eine wertvolle Bereicherung hält, gehört zu den schönsten Momenten in meinem Berufsleben als freie Lektorin. Schöner ist dann nur noch, es druckfrisch in Händen zu halten. :-)

Dass die Entscheidung für diesen oder jenen Text immer nur ein sehr persönliches Urteil ist, zeigt diese wunderbare Zusammenstellung (engl.) der 30 Verlagsabsagen an heute berühmte AutorInnen:

1. Seite (No. 1-10) mit Stephen King,
2. Seite (No. 11-20), u.a. Rudyard Kipling,
3. Seite (No. 21-30), z.B. Margaret Mitchell.

Viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 20. Januar 2008

"Wie werde ich Lektor?" - Interview mit Rudolf Walter, Lektor im Herder Verlag

Über seinen Werdegang, seinen Arbeitsalltag als Lektor im Herder Verlag, über den Umgang mit Autoren, die tragischen Momente sowie Sternstunden eines Lektors, wie der Verlag an

Herder Verlag Freiburg

Der Herder Verlag in Freiburg (Foto: (c) M.Y.E.)

Autoren kommt - und über den Ausbildungsweg spricht "Steffi" (Userin von "fudder - Neuigkeiten aus Freiburg") mit Rudolf Walter: http://fudder.de/artikel/2007/08/16/wie-werde-ich-lektor-10/

Mittwoch, 7. November 2007

"Wie werde ich Lektor?" - Antworten von Birgit Schmitz, Lektorin bei Kiepenheuer & Witsch

Jetzt erst gefunden: In einem Interview von März 2006 sind mal wieder gute Antworten auf die Frage nachzulesen "Wie wird man Lektor?" (von Lars Weisbrod auf jetzt.de, Süddeutsche Zeitung).

Da auch ich häufig von Hochschulabsolventen danach gefragt werde und nicht immer Zeit finde, darauf erschöpfend zu antworten, freue ich mich natürlich über Veröffentlichungen zum Thema, auf die ich verweisen kann - solange ich selbst noch nichts dazu verfasst habe ... ;-)

Besonders gefällt mir Birgit Schmitz' Antwort: "Wichtig ist ein Verständnis für die Welt." Wie schön gesagt! Denn zur guten Allgemeinbildung und einem großem Interesse, an allem, was die (literarische) Welt zu bieten hat, muss natürlich auch das Verständnis dafür kommen.

Eine witzige Idee im Interview finde ich auch die Frage: "Wann sollte ich auf keinen Fall Lektor werden?"

Sonntag, 10. Juni 2007

Die Lektoren Wolfgang Matz (Hanser) und Hans-Jürgen Balmes (S. Fischer) in Taz-Interviews

Über die Zusammenarbeit von Autor und Lektor - "Der Lektor ist im Hintergrund, und da gehört er hin" (Matz) -, wie man sich die Auswahl der wenigen Texte aus den 3000 Manuskripten pro Jahr, die im Verlag eingehen, vorstellen kann und über die Qualität von Literatur und Literaturkritik spricht Monika Goetsch mit Wolfgang Matz, einem Lektor des literarischen Hanser Verlags - in der taz vom 5.4.2007.

Von Februar ist das ebenfalls sehr interessante Gespräch mit dem Lektor Hans-Jürgen Balmes vom S. Fischer Verlag, "Der Job hat sich verändert", über das Entdecken ausländischer Literatur für den deutschsprachigen Markt.

Donnerstag, 6. April 2006

"Was tut und wie arbeitet eigentlich ein Lektor?" - von Christiane Schmidt

Ein wunderbarer Artikel von Christiane Schmidt, Programmleiterin Belletristik, Deutsche Verlagsanstalt, darüber, was Lektorieren ist (im Feuilleton der SÜDDEUTSCHEN vom 18./19.03.2006):
Die Geschichte des Gehilfen. Was tut und wie arbeitet eigentlich ein Lektor?

Ich selbst habe mein Tun einmal mit den folgenden Worten beschrieben:
"Mein Beruf hat viel mit Hingabe zu tun, merke ich immer wieder, Hingabe an die Sprache, die Worte, an jemandes Ausdruck und - allem voran - mit Hingabe an das entstehende Werk, wozu die vertrauensvolle Beziehung zum Autor, der Autorin ebenso gehört wie die Verbundenheit mit den zukünftigen LeserInnen."
(26.10.2004, in der Vorstellungsrunde des WEC im OpenBC)

Mittwoch, 29. März 2006

Der VFLL wird heute 6 - und hat jetzt ein Blog

Der Verband Freier Lektorinnen und Lektoren e.V. (VFLL) hat heute Geburtstag: Vor genau 6 Jahren, am 29. 3. 2000, wurde er ins Vereinsregister Frankfurt a.M. eingetragen. Heute hat der Verband fast 600 Mitglieder, Lektorinnen und Lektoren im deutschen Sprachraum.

Seit heute hat er auch ein Weblog: blog frei! Schauen Sie mal rein, ich bin sicher, es wird immer Lesenswertes geben.

Freitag, 23. September 2005

ganz neue Berufsfelder ... ;-)

So kann's kommen, Lektorin und Lektor unterwegs :-)

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